GlossarIn diesem Glossar werden die auf der Homepage verwendeten fach- und fremdsprachlichen Begriffe erläutert. Adrenalin und Noradrenalin Hormone, die den Blutkreislauf steuern und unter anderem für eine Blutdruckerhöhung sorgen. Aerosol Eine Mischung fester oder flüssiger Stoffe mit einem Gas, wird als Arzneimittelform häufig verwandt, um Substanzen besser einatmen zu können. Allergen Ein Allergen ist ein Stoff, der Allergien auslösen kann. Dabei unterscheidet man auch nach Grad der Gefährdung, ob ein Stoff niedrig- oder hochpotent allergen ist. Alzheimer Hirnleistungsstörungen, die meist im fortgeschrittenen Alter einsetzen und zunächst zu eine Einschränkung der Denkprozesse und der Wahrnehmensfähigkeit führt. Nicht alle Erkrankungen, die sich so zeigen, sind allerdings „Alzheimer“ mit der Spätfolge des Erlöschens der Wahrnehmensfähigkeit. Das wird, nicht nur von Laien, vorschnell oft als Alzheimer bezeichnet, obwohl die Behandlungsmöglichkeiten bei gründlicher Untersuchung und Feststellung der individuellen Störungen sehr viel besser wären. Die echte Alzheimer Erkrankung, die durch bestimmte Ablagerungen im Hirngewebe gekennzeichnet ist, kann nicht geheilt werden. Es ist aber heute möglich, durch geeignete Medikamente und andere, auch naturheilkundliche Verfahren den Krankheitsverlauf deutlich zu verzögern. Anaerob Wörtlich ohne Sauerstoff, das ist ein Zustand, wo mehr Sauerstoff in den Zellen, vor allem Muskeln, benötigt würde, als durch den Kreislauf geliefert werden kann. Anthocyane Blaue Pflanzenfarbstoffe, die medizinisch oder als Nahrungssergänzung als Radikalfänger eingesetzt werden. ATP (Adenosintriphosphat) System von Eiweißstrukturen im Körper, das in der Lage ist, Energie zu speichern und weiterzugeben. Blutparameter Blutwerte, die durch Laboruntersuchungen festgestellt und mit Normwerten verglichen werden. Burn-Out-Syndrom Burn-Out bezeichnet eine Krankheit, die sich in Leistungsunfähigkeit, körperlicher und geistiger Erschöpfung äußert. Kennzeichnend ist auch die Antriebslosigkeit. Die Krankheit kommt in sehr unterschiedlichen Ausprägungen vor. Die Ursachen sind noch nicht eindeutig geklärt. Chelate Substanzen, die Schwermetalle chemisch so verändern, dass sie ausgeschieden werden können. Chiropraktik Naturheilkundliche Behandlungsmethode gegen Beschwerden des Bewegungsapparats durch manuelle Eingriffe an der Wirbelsäule. Cytoplasma Auch Zytoplasma. Inhalt der Zellen ohne Zellkern von gelartiger Struktur. Darmflora Besiedlung des Darmes mit Bakterien, die bei Verdauungsprozessen den Körper unterstützen. Demenz Aus dem Lateinischen, wörtlich „ohne Geist“, so wird der Verlust geistiger Fähigkeiten bezeichnet. Eine Demenz kann sehr unterschiedliche Ursache haben und sich auch vielfältig ausdrücken. Bekannt ist die Alzheimer Krankheit, eine häufige Form der Demenz, meist in höherem Alter auftretend. Depressionen Gemütskrankheit, durch Niedergeschlagenheit, Traurigkeit und Versagensängste gekennzeichnet. DNA Desoxiribonukleinsäure, meistens im Zellkern, Trägerin der Erbinformationen. A steht hier für acid, englisch Säure. Dysbiose Ungleichgewicht einer biologischen Regulation, hier das Gleichgewicht der Darmbakterien, die uns bei Stoffwechselvorgängen im Darm unterstützen. Dysfunktionen Fehlfunktionen Ekzem Nicht-infektiöse Hauterkrankung, durch Rötung, Blasenbildung, Nässung oder Schuppung gekennzeichnet. Die Ursachen sind je nach Art und Auftreten des Ekzems sehr unterschiedlich. Embolie Spontaner Verschluss einer Schlagader durch ein Blutgerinnsel. Endoprothese Endo aus dem griechischen bedeutet innen. Eine Endoprothese ist ein künstliches Gelenk, z.B. Hüfte oder Knie. Eosinophile Blutkörperchen gehören zu den weißen Blutkörperchen und haben unter anderem Abwehraufgaben. epikutan auf der Haut Epikutan- Allergietest Bei diesem Allergietest wird der potentielle allergene Stoff auf die Haut aufgebracht und dann die individuelle Reaktion abgelesen. Exogen Von außen kommend, von außen einwirkend. Freie Radikale So werden flüchtige Sauerstoffverbindungen bezeichnet, die im Körper bei chemischen Umsetzungen entstehen und höchst aggressiv sind. Freie Radikale können an zahlreichen Krankheitsprozessen beteiligt sein und beschleunigen wohl auch das Altern. Häufig wird dabei auch der Begriff Oxidation verwendet, das bedeutet Verbindung mit Sauerstoff. Demzufolge werden Stoffe, die freie Radikale binden auch als antioxidative Schutzstoffe bezeichnet. genetische Disposition Anlagen, die wir geerbt haben Gestagen Weibliches Geschlechtshormon Immunmodulierend Wirkung auf die körpereigene Abwehr, oft durch unspezifische Reize, die das Immunsystem zur Reaktion veranlassen sollen. Immunsystem Bezeichnet das System der körpereigenen Abwehr gegen Krankheitserreger aller Art. Indikation Fachbegriff für Anwendungsgebiet Ischialgien Schmerzen die durch Reizung des Ischias Nervs entstehen. Der Schmerz zieht in den meisten Fällen vom Kreuzbein über das Gesäß in die Beine, bis zu den Kniekehlen. Kollagen Eiweißstruktur des Bindegewebes. Wörtlich bedeutet kollagen leimbildend. Aus diesen Bindegewebsfasern wurde früher auch der Knochenleim hergestellt. Laktate Laktate sind Milchsäureverbindungen. Sie entstehen als Stoffwechselprodukt in der Muskulatur, wenn bei der Belastung zu wenig Sauerstoff dem Muskel zugeführt wird. Die bekannte Folge ist der „Muskelkater“. Metallionen Metalle bilden Kristallgitter und verbinden sich in diesem Gitter durch positiv geladene Metallionen. Dadurch werden Metalle elektrisch leitfähig. Bei der Funktion des Körpers sind Metallionen vielfach beteiligt, so z.B. Eisen zur Übertragung des Sauerstoffs in den roten Blutkörperchen. Körperfremde oder im Übermaß vorhandene Metallionen können aber auch große Schäden verursachen. Multiple Sklerose Erkrankung des zentralen Nervensystems mit zunehmenden Lähmungserscheinungen. Die Ursachen sind noch nicht vollständig ermittelt. Neuraltherapie Verfahren der Naturheilkunde zur Beeinflussung von Krankheiten durch die Injektion von örtlich wirkenden Betäubungsmitteln oder Homöopathika in bestimmte Areale mit dem Ziel einer Fernwirkung. Die Schulmedizin lehnt diese, von vielen Ärzten angewandte Methode ab. Neurodermitis Hauterkrankung, deren Ursache noch nicht vollständig ermittelt ist. Trockene, schuppende Haut, oft mit massivem Juckreiz. Neuronen Nervenzellen Neurotransmitter Substanzen, die auf die Nervenzellen einen befehlenden Reiz ausüben und Reize übertragen, oft mit hormonähnlichem Charakter. Östrogen Weibliches Geschlechtshormon Ozon Sauerstoffverbindung aus 3 Sauerstoffatomen, besonders aktiv. Parkinson Parkinson Eine in der Regel langsam fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Sie äußert sich in Muskelzittern, besonders der Gliedmaßen, eine zunehmende Starre der Muskulatur, die sich auch durch verlangsamte Bewegungen bis hin zur mehr oder minder vollständigen Bewegungslosigkeit darstellt. Parkinson wird durch eine unzureichende Bildung des Hormons (Botenstoff) Serotonin ausgelöst. Die medikamentöse, schulmedizinische Therapie zeigt zwar Erfolge, ist aber oft, wenn die Krankheit weiter fortschreitet, unbefriedigend. Pathologisch Krank, krankhaft, krankmachend. Plaque Grundbedeutung ist Belag. Bei Blutgefässen versteht man darunter Ablagerungen an der Gefässinnenschicht, die zum Verschluss führen können. Polyphenole So genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die eine zunehmende Bedeutung für die Gesundheit haben und wohl auch in der Lage sind, vor bestimmten Krankheiten zu schützen. Post-Zoster-Neuralgien Sehr heftige Nervenschmerzen, die nach abgeklungener Gürtelrose, Infektionen mit dem Herpes Zoster Virus auftreten. Prostacykline Hormonähnliche körpereigene Stoffe mit zahlreichen Aufgaben. Redox / Gluthadion Verbindung von Aminosäuren (Eiweiße), die auch im menschlichen Körper gebildet wird und unter anderem schädliche Sauerstoffverbindungen eliminieren kann. Sauerstoffpartialdruck Unter dem Sauerstoffpartialdruck versteht man den Anteil des Sauerstoffdrucks in einem Gasgemisch. Das beträgt bei der Atemluft, die aus verschiedenen Gasen gemischt ist, ca. 21 Prozent Stickoxid Verbindungen des Sauerstoffs mit Stickstoff, wirken zum Teil im Körper als Botenstoffe. Stimulanzien Aufputschmittel Symptome Krankheitszeichen Syndrom Ist die Verkettung von Symptomen zu einem Krankheitsbild mit gemeinsamer Ursache. Synovialflüssigkeit Flüssigkeit im Gelenkinnenraum. Sie hat ernährende Aufgaben für den Gelenkknorpel und wirkt auch gleichzeitig als „Schmiermittel“. Synthese Begriff aus der Chemie, die Zusammenfügung einer oder mehrerer Stoffe zu einem neuen Stoff Tinnitus Ohrgeräusche, oft sehr störend und langwierig. Im Prinzip ist der Tinnitus nur ein Symptom oder ein Syndrom (mehrere Symptome) unterschiedlicher Krankheitsursachen. Der Tinnitus Kranke nimmt Geräusche durch eine Störung der Hörfunktion wahr, die objektiv nicht vorhanden sind. Die Therapie sollte so früh wie Möglich beginnen. Nur dann ist in der Regel eine Gesundung möglich. Tonus Bedeutet Spannung, bei der Haut wird damit die Straffheit der Haut und vor allem des Untergewebes verstanden.
Fachbegriff für giftig Vegetativ In Bezug auf die Lebensfunktionen. Das vegetative oder autonome oder unwillkürliche Nervensystem steuert Blutdruck, den Herzschlag, die Atmung, die Verdauungsorgane, aber auch den Stoffwechsel und die Sexualorgane.
Durch Krankheitserreger verursachte Leberentzündungen, die sich oft durch Gelbsucht, Gelbfärbung der Haut bemerkbar machen.
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Heilpraktiker Ralf J. Wigand, Bielefeld. Rufen Sie einfach an 0 52 06 / 44 84
