Naturheilpraxis Ralf J. Wigand

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Info des Monats: Asthma Bronchiale – Der Darm ist oft Schuld

Heilpraktiker Ralf J. Wigand, Bielefeld
Heilpraktiker Ralf J. Wigand

Wie äußert sich Asthma Bronchiale?

Asthma Bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die anfallsweise zu Atemnot und Husten führt. Bei länger bestehendem Asthma kommt es zu strukturellen Veränderungen des gesamten Atemapparates. In der BRD sind ca. 10% der kindlichen und ca. 5% der erwachsenen Bevölkerung betroffen. Ein Asthmaanfall kann durch verschiede Reize ausgelöst werden, die in einem gesunden Körper ohne Folgen bleiben, bei einem Asthmatiker jedoch eine entzündliche Reaktion der Bronchialschleimhaut auslösen. Die Schleimhaut schwillt an und sondert vermehrt einen zähen Schleim ab, beides verengt die Öffnung der Bronchien. Zudem zieht sich die Muskulatur der kleineren Atemwege krampfartig zusammen, was die Atmung zusätzlich erschwert. Die Sauerstoffverwertung der Lunge und damit des kompletten Körpers verschlechtert sich, im Extremfall mit einem lebensbedrohlichen Zustand.

Gibt es verschieden Asthma-Formen?

Man unterscheidet das exogene (von außen kommende) allergische Asthma und das endogene (vom eigenen Stoffwechsel). Beim exogenen Asthma liegt eine fehlgeleitete Antwort des Immunsystems (körpereigene Abwehr) zugrunde und der Körper reagiert auf harmlose Stoffe wie z. B. Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Tierepitelien und Haare, Blütenpollen und berufsbedingte Allergene. In dieser Variante läuft eine durch IGE-Antikörper-Sofortreaktion bedingte Antwort des Immunsystems ab. IGG und IGE sind so genannte Immunglobuline, Eiweißkörper, die als Antikörper Bakterien oder auch, wie beim IGE Parasiten abwehren sollen. Diese wichtige Schutzfunktion des Körpers kann aber auch entgleisen und sich im Prinzip gegen den eigenen Körper richten.
Das endogene Asthma wird nach neueren Erkenntnissen durch so genannte IGG-Antikörper als Folge von Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Darm ausgelöst. Die meisten Betroffenen leiden unter beiden Formen. Viele Betroffene entwickeln im Laufe der Jahre eine Lungenüberblähung (Lungenemphysem) und eine Schwäche des rechten Herzens (Cor Pulmonale).

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Konventionell  wird das Asthma Bronchiale mit einer breiten Palette entzündungshemmender und bronchialerweiternder Medikamente behandelt. Diese Präparate therapieren, gerade im Langzeitgebrauch mit zum Teil nicht unerheblichen Nebenwirkungen und ohne jegliche Chance auf Heilung, an der wirklichen Ursache vorbei. Aus der Perspektive der Schulmedizin wird die eigentliche Ursache des chronischen Asthmas zum mehr oder minder unerklärlichen Phänomen deklariert. Dieser Meinung können sich naturheilkundlich orientierte Ursachentherapeuten nicht anschließen. Aus deren Perspektive gesehen, liegt die Ursache von Asthma, Heuschnupfen und Allergien sehr häufig in einem geschädigten, nicht gesunden Darmmilieu. Vor dem Mauerfall gab es in der ehemaligen DDR im Vergleich zur BRD extrem seltener Heuschnupfen und allergisches Asthma. Die DDR-Bürger ernährten sich zwangsweise überwiegend mit gesunden Grundnahrungsmitteln, darmschädigende Dinge wie Fastfood und konservierte Nahrungsmittel wurden kaum verzehrt. Auch der Einsatz von Antibiotika, die unweigerlich die immunologisch wichtige Darmflora zerstören können und oftmals für dauerhaften Pilzbefall sorgen, war weitaus sparsamer. Mittlerweile sind durch Übernahme der westlichen Rituale die chronischen Erkrankungen der BRD zahlenmässig angeglichen.

Gibt es aus Sicht der Ursachentherapie Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeiten?

Im akuten Stadium haben sich naturheilkundlich Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen (Vitamin-C in hohen Dosen kann nach unseren Beobachtungen allergieauslösende Histamine neutralisieren) in Kombination mit einer Eigenbluttherapie (1 – 2 ml Eigenblut vermischt mit Schlangengift oder homöopathischen Mitteln werden in den Gesäßmuskel gespritzt) bewährt. Diese naturheilkundliche Therapie wird allerdings so von der Schulmedizin nicht akzeptiert, weil wissenschaftliche Beweise fehlen. Auch die Akupunktur wird zum Teil erfolgreich eingesetzt. Allerdings werden auch hier nur die Symptome und nicht die Ursache therapiert. Betroffene sollten, wie wir meinen, einen Bluttest  auf IGG-Nahrungsmittelunverträglichkeit machen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass, wenn man Nahrungsmittel, die ständig unser wichtiges Immunorgan Darm irritieren, weglässt und gleichzeitig eine so genannte Darmsymbiose (übe einen längeren Zeitraum werden bestimmte probiotische Bakterienstämme eingenommen) durchführt, Allergien und Asthmabeschwerden gelindert werden –   oft bis hin zur völligen Beschwerdefreiheit.

Zur vorherigen Info des Monats: Unruhige Beine - Restless-Legs Syndrom

Heilpraktiker Ralf J. Wigand, Bielefeld. Rufen Sie einfach an  0 52 06 / 44 84